Arbeitsweg

Mein Arbeitsweg… sieht nicht genau so aus. Im verschlafenen Zustand sehe ich morgens links eine langgezogene weiße Wand, rechts ein Gebäude mit viel Glas und vor allem viel freundliches Grün. In der Ferne dann eine Brücke, die auch nicht direkt als solche erkennbar ist durch ihre Umrandung. Das hier ist kein absolut realistisches Bild, eher das, was ich wahrnehme frühmorgens. Was leider ebenfalls ganz und gar nicht der Realität entspricht: die leere Straße. Gewöhnlich jagt hier ein Auto das nächste, dicht an dicht. Ich glaube, diese Straße ist allenfalls um 2, 3 Uhr nachts wenig befahren. Im Grunde also ein eher langweiliger, lauter Weg von der Bushaltestelle zu meinem Einsatzort. Wären da nicht einige Gebäude links und rechts, die von besseren Zeiten erzählen. Und die werde ich Euch in den nächsten Tagen zeigen. Vielleicht realistischer? Oder verklärter? Mal schauen. Hier zeichnete ich schnell mit Tusche- und Buntstiften auf Aquarellpapier.

Datenschutz

Gerade erhält man ja von allen möglichen Diensten wie WhatsApp, Onlinegames usw. neue Benachrichtigungen und Zustimmungsaufforderungen wegen der neuen Datenschutzverordnung, die zwar bereits seit 2016 in der EU gilt, aber zum 25. Mai 2018 umgesetzt werden muss.

Nun könnte ich als kleiner Blog- und Homepagebetreiber zwar meinen, dass es mich nicht betrifft, aber Pustekuchen! Doch, es betrifft auch mich. Noch biete ich keinen Newsletter an, da es sich meiner Meinung nach erst lohnt, wenn ich regelmäßiger neue Inhalte einstelle, die für einen Leserkreis interessant sein könnte, doch auch ohne werden Daten gesammelt. Zu den personenbezogenen Daten gehören schließlich nicht nur Name, Adresse, E-Mail-Adresse usw., sondern auch Daten wie Cookies, die IP-Adresse usw. Alleine schon dann, wenn ich analysieren will, welche Unterseiten besonders oft aufgerufen werden, greife ich – wenn auch nicht bewusst – auf diese Daten zu. Ich verwende WordPress und habe nur teilweise eine Ahnung davon, was überhaupt alles in irgendeiner Form im Hintergrund an Daten gesammelt wird. Ich kann nur versuchen, so wenige wie möglich zu sammeln. Um ganz sicher zu gehen, müsste ich meine Homepages einstampfen, was ich jedoch nicht will.

Es wird noch besser: Sobald ich hier ein YouTube-Video einstellen würde, was ja durchaus auch geschehen kann, habe ich nicht einmal mehr ansatzweise die Kontrolle, welche Daten weitergegeben werden. Ich selbst gebe ganz bestimmt nicht die Daten weiter, das wäre für mich ein absoluter Vertrauensbruch. Doch YouTube und co setzen natürlich auch Cookies usw. Also kann ich nur darauf hinweisen, dass es ein YouTube-Video ist und was beim Anklicken des Videos geschieht.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber je mehr ich mich mit dieser Materie beschäftige, umso mehr schwirrt mir der Kopf. Denn eines kann ich wirklich nicht: 100% garantieren, dass nur die Daten XYZ gesammelt werden, wenn sich ein Benutzer zum Newsletter anmeldet, wenn er mir eine Mail schickt (nein, ich gebe auch keine Mailadressen weiter) usw. Vor allem, weil ich entdeckte, dass sogar ohne Newsletter, ohne Anmeldebutton und ohne Mailkontakt einige es geschafft haben, sich auf meiner Seite als Abonnent zu registrieren. Einerseits schmeichelhaft, andererseits erschreckend – so etwas war doch gar nicht vorgesehen. Noch nicht. Nur eines kann ich meinen Abonnenten zumindest versprechen: Ich werde die E-Mail-Adressen nicht weitergeben. Auf Wunsch lösche ich das Abonnentenbenutzerkonto auch umgehend. Ansonsten: Herzlich Willkommen!

BuJo – Bullet Journal… Was soll das denn sein?

Genau das dachte ich mir, als ich das zum ersten Mal gelesen habe. Als ich mich im Internet erkundigte, dachte ich mir nur (gerade bei den „Erweiterungen“): „Oh, da packen Leute das zusammen, was ich über einen Kalender und mehrere Zettel verteile. Eigentlich sinnvoller.“

Ein Bullet Journal ist ein Buch oder Heft, meist im A5-Format, das als ganz persönlicher Kalender umfunktioniert wurde. Ganz persönlich, weil dort auch To Do-Listen Platz finden können, genauso Monatsziele, Jahresziele, Besprechungsnotizen und vieles mehr. Ich muss ja zugeben, dass ich bis jetzt gerne bei meinen Listen, was ich alles erledigen muss/soll/will ordentlich geschummelt habe. Grundsätzlich packe ich sie zu voll. Da ist immer weitaus mehr drauf, als ich an einem Tag oder in einer Woche schaffen kann, folglich erledige ich schon mal nicht alles. Ich schreibe diese Listen aber auch lieber als dass ich Kram erledige. Also schreibe ich immer wieder neue Zettel damit voll, erschlage mich selbst mit all den Aufgaben und habe leider auch gar keinen Überblick, wie lange ich einige Punkte fröhlich vor mich hinschiebe. Gut, Wichtiges erledige ich schon zeitnah oder zeitnäher, alles andere aber garantiert nicht. Mit so einer vollen Liste kommt man sich selbst doch ganz schön wichtig vor oder, wie bei mir eher der Fall, denkt zumindest an all die „würde ich gerne“-Punkte, die man irgendwann „wenn Zeit ist“ abarbeitet. Werden diese Punkte (Bullet Points! Daher der Name vom Bullet Journal.) in ein Heft übertragen, fällt einem professionellen Selbstillussionisten wie mir dann doch die Klappe runter: Aua, ertappt, den Punkt schiebe ich mittlerweile schon seit zwei Wochen… Oder es wird einem erst einmal richtig bewusst, was man da eigentlich für einen unrealistischen Blödsinn plant, der Tag hat doch nur 24 Stunden, von denen man einige auf der Arbeit verbringt oder verschläft.

Für mich ist das Bullet Journal gerade brutaler als ein geduldiger Kalender, in den ich nur Termine reinschreibe. Die To Do-Listen sind ja auf Zetteln. Doch wie heißt es so schön? „Selbsterkenntnis…“
Dafür macht mir das Gestalten des Heftes richtig Spaß. Wenn ich schon nicht zum Malen komme, reicht die Zeit zumindest für die Gestaltung einer Seite oder dafür, sich nochmal klar zu machen, was man eigentlich vom Leben will.

Einen Buchtipp habe ich zu dem Thema:

„Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode“ von Jasmin Arensmeier

Mir gefällt an dem Buch einerseits, dass sie viele Vorschläge macht, die auf die verschiedensten Geschmäcker treffen können – von eher einfach (wenn jemand z. B. weniger Zeitaufwand damit betreiben will) bis hin zu kreativer.
Ansprechend finde ich außerdem ihren Schreibstil: einerseits locker und fließend, niemals jedoch platt, andererseits informativ. Sie erklärt gut und veranschaulicht einiges anhand eigener Erfahrungen, zum Beispiel auch, was man machen kann, wenn man einen „Fehler“ macht.
Außerdem ist das Buch selbst liebevoll gestaltet, ich nehme es gerne immer wieder in die Hand.

Hier einige Beispiele von mir bzw. meinem ersten BuJo:

 

 

 

 

 

 

 

Ja, ich habe das Stempeln wiederentdeckt… Und irgendwie stehe ich gerade auf Pink und Türkis, zumindest im BuJo.

Da es im Internet, vor allem auf Pinterest, so viele Beispiele gibt, verzichte ich auf das Zeigen von Kalenderblättern. Da bin ich noch am Testen. Aber wer weiß – vielleicht kommt dazu noch ein Beitrag. Ich bin ja noch Anfänger und das Jahr ist lang. Das Leben bestimmt auch.

 

 

Viel langsamer geht es voran

Ursprünglich hätte ich einige Tage frei gehabt diese Woche, doch durch die Krankheitsvertretung dann doch nicht. Nun, als Freiberuflerin ist das besser, denn es spült Geld in die Kasse. Von der kreativen Seite her ist mehr Freizeit jedoch besser, da ich mich dann im Malen, Machen, Tun verlieren kann. Oft bin ich nach getaner „normaler“ Arbeit und durch dieses zur falschen Uhrzeit aufstehen müssen so geschlaucht, dass ich einfach nur noch schlafen kann.
Kennt Ihr das, wenn man wie zwischen zwei Polen hin- und hergerissen ist?

Seitdem ich wieder WordPress benutze…

…nutze ich plötzlich den Internet Explorer.

Eigentlich ist Mozilla Firefox meine erste Wahl, doch mittlerweile zickt dieser Browser permanent herum: Mal kann ich mich nicht einloggen, da er auf einmal die Cookies nicht mehr annimmt. Dann kann ich das Design nicht ändern, weil die Seite gesperrt ist. Dann das nächste, noch was und wieder was… Wer will denn ständig in den Einstellungen schauen oder per Suchmaschine herausfinden, was nun schon wieder hakt?
Was habt Ihr mit dem Firefox gemacht? Ich hatte eine andere WordPress-Seite, eine Weile ist es her, da konnte ich doch mit dem Firefox arbeiten! Aber scheinbar entwickelt sich der Firefox mit jedem Update mehr und mehr in einen Zickenbrowser, der obendrein hoffnungslos mit irgendwelchen Extras überfrachtet wird, die ich nicht nutze.
Liebe Firefox-Entwickler, bald habt Ihr es geschafft, dass ich mich ganz von ihm verabschiede!

Wieder mehr Luft?

Zumindest hoffe ich das. Heute habe ich dank meiner fleißigen Korrekturleser Tom, Verena und Mama die Hausarbeit für das eine Modul meines Studiums der Erziehungswissenschaft abgeschlossen und bringe sie morgen zur Post. Meine erste Hausarbeit, bisher hatte ich mündliche Prüfungen und Klausuren. Dementsprechend fiel es mir zunächst schwer, wissenschaftlich zu schreiben. Ich hoffe, es ist gelungen. Von meinen Korrekturlesern kamen nur wenige Anmerkungen, was ich verbessern sollte. Das deute ich mal als ein gutes Zeichen.

Hausarbeit beendet, das heißt auch: Bis zum April, wenn das vierte Semester beginnt, habe ich wieder (hoffe ich zumindest) mehr Luft für all meinen Kreativkram. Während der Vorlesungszeit ist ja neben der Arbeit nur wenig Zeit dafür. Dabei habe ich die nächsten Tage und Wochen noch so viel vor: Diese Homepage will weiter gefüllt werden, gerade beim Punkt „Eat“ habe ich noch einiges hereinzustellen. Ich will malen, die Decke fertig häkeln und auf jeden Fall wenigstens den einen Roman weiterschreiben und beenden.  Ein Buchcover benötige ich dann natürlich auch. Mir wird bestimmt nicht langweilig.

Das einzig Beständige ist der Wandel

Da ich schon seit etlichen Jahren meine Kräfte splitte und mehrere Homepages unterhalte, die mal mehr oder weniger (die letzte Zeit weniger…) aktuell waren, ist der Zeitpunkt gekommen, sie miteinander zu verbinden.

Bin ich in einem Bereich gerade nicht aktiv, kann es sein, dass ich dafür in einem anderen sehr aktiv bin. Es ist immer wieder schade, wenn dann der Eindruck entsteht, ich hätte nun endgültig meine Kreativität ad acta gelegt. Dem ist bestimmt nicht so. Manchmal ist zwar weniger dank Arbeit und Studium los, aber ich wusele immer irgendetwas nebenher. Sei es, dass ich schreibe, Seife siede, häkele, „nur“ tanze oder Choreographien erstelle, Farben teste, bastele, Rezepte ausprobiere oder – was häufiger vorkommt – als Idee nehme, um etwas Eigenes zu kreieren… Damit in der Zwischenzeit, vor allem wenn ich kaum die Muse finde, mich dann noch an meine Homepages zu setzen, da ich vielleicht lieber male, sich online trotzdem immer etwas tut, erscheinen sie nun als Gesamthomepage mit verschiedenen Bereichen. Die Tanzseite www.khalidah.de bleibt noch nebenher als Einzelhomepage bestehen, da sie so für viele Kunden leichter zu finden und einzuordnen ist und sich nur dem orientalischen Tanz widmet. Hier spielt dieser natürlich auch eine große Rolle, aber mich interessieren auch Fusionen, die nun ebenfalls ihren Platz finden können.

Ich weiß, für viele sollte immer alles fein säuberlich getrennt sein. In meinem Leben ist jedoch vieles nicht getrennt, sondern alles fließt neben- und miteinander, beeinflusst sich manches Mal gegenseitig, entwickelt sich und mich weiter. Für mich gehört alles zusammen. Zeit, das auch zu zeigen.

Viel Spaß beim Stöbern auf meinen Seiten!